Donnerstag, 3. September 2009


Tag 9
Unser letzter Tag!
Wir fuhren nach dem Frühstück zum Strand und verbrachten den Nachmittag am Pool.
Die letzten San Miguel wurden geleert, die Spielsachen weggeräumt und die Koffer gepackt.
Am letzten Abend wollten wir natürlich noch richtig essen gehen. Also machten wir uns gegen viertel sechs auf zum nächsten Restaurant, welches 15 Gehminuten von der Finca entfernt war und „el cruce" hieß. Zu unserem Entsetzen hatte der erst ab halb sieben offen. Na gut, JCK machte sich mit dem Auto auf zum nächsten Ort, dort gab es ja bereits ein uns bekanntes Lokal. Das hat aber auch erst ab 1830 uhr Küche. Wir beschlossen also beim Restaurant gegenüber von El Cruce zu warten. Bei einem Spaziergang mit Antonio entdeckte ich noch ein Restaurant , das gleich um die Ecke war. Spitzenlokal! Schaute sehr nobel aus und hatte eine Art Wintergarten, mit Blick aufs Meer. Die Kellnerin machte jedoch unserer Hoffnungen zu nichte und erklärte uns, dass sie erst um halb acht öffnen. Die spinnen, die Spanier. Wir wieder zurück zum El Cruce. Der Chef, der gerade seinne Suppe löffelte sagte uns, dass es Trinken gäbe, dass der Koch jedoch erst in ca 30 Minuten da ist. Gut. Wir wieder zurück zum nobel reatsurant. Dort fragte Reini höflich, ob es möglich sei etwas zu trinke zu bestellen und etwas Brot für die Kinder, denn die waren mittlerweile hungrig. Die blonde Serviertraktor war empört über unser nochmaliges nachfragen und so fuhren wir zu dem uns vom 5ten Tag bekannten Restaurant . Dieses befand sich offenbar in Döbling von Mallorca. Das Restaurant hieß genauso wie der Ort, wo es sich befand ; „ Costa de los Pinos".
Das Essen war vom feinsten. Leider war es mittlerweile sehr spät und Antonio war am Ende. Ich setzte ihn ins Wagerl und fuhr durch die Gegen und schaute mir die Fincas an. Antonio liess sich auch von einem Mustang Shelby Cobra nicht irritieren und schrie 20 Minuten durchgehend „Mammi,mammi, mammi!" Die haben mich dort sicher verflucht. Marlene war auch schon mit dem Essen fertig und kam uns entgegen. Sie meinte, man höre uns bis unten.
Daheim angekommen, steckten wir die Kinder ins Bett. Der letzte abend war ein recht kurzer, da alle schon ziemlich müde waren und morgen „früh" raus mussten. Um 9 war Schlüsselübergabe.
Alles in allem, war es ein schöner, wenn auch „anderer" Urlaub. Die Kids haben sich amüsiert und wir auch. Naja, wir hoffen, dass die Kinder die „Einsamkeit" daheim wieder akzeptieren.
Urlaub aus; wir brauchen Urlaub

Tag 8
Es gab wieder ein gemeinsames Frühstück. Am Himmel waren einige Wolken und so entschieden wir uns heute am Pool zu bleiben und eventuell nach Cala Millor zum shoppen zu fahren. Außerdem hatte ich heute, zur Belustigung von Hannes und Reini, meinen Bier-freien Tag.
Die Wolken waren jedoch schnell verschwunden und der Stern brannte kräftig herunter. Antonio und Simon hatten eine rinnende Nase und waren dementsprechend „gut" aufgelegt. Das dürfte wohl auch die Erklärung für die gestörte Bettruhe der vergangenen 2 Tage gewesen sein. Da Antonio aber auch eine Dublette von sich gab, einmal Windel und einmal Küchenboden, könnte auch Bauchweh im Spiel gewesen sein.
Die Stimmung wurde Zusehens besser und die Kinder waren strahlend im Pool. Dann galt‘s noch die Abendessens-Frage zu klären. Nachdem wir noch nie auswärtig essen waren, beschlossen wir dies heute zu tun. Am Abend wird’s original spanisches faschiertes in Laberln vom Rey di Burgeros .
Also auf zum Internet und Speisekarte vom Burger King durchforsten. Hannes verneinte vehement den Triple Cheese, da ihm dieser bereits einmal zum Verhängnis wurde und er einen To(a)st aussprechen musste. Schnell bemerkten wir Burschen, dass wir uns früher auch immer Fleisch im Internet angeschaut haben, allerdings war diesen nicht gegrillt gewesen.
Gut, alles zurück zum Pool. Team Kraigher machte sich auf den Weg zum nahegelegenen Restaurant um was essbares zu erhalten.
Hannes und ich standen auf der Terrasse, als unserer Ruhe plötzlich durch Frauenstimmen gestört wurde. „Schatz, hol mir bitte ein Kapperl und eine Haarspange!", tönte es vom Pool. Ich erkannte sofort, dass der Befehl an mich ging. Um unnötige Wege zu vermeiden frug ich nach, wo das Haarspangerl sei und erhielt prompt ne Antwort. Gut, ich hirschte los und fand das Kapperl, jedoch war das geforderte Haarspangerl nicht auf dem Nachtkasterl. Dort lag nur ein Haargummi. Ich nahm es mit und meine Frau war glücklich drüber. Erneute schallte es über das Grundstück:" Schatz, bring bitte einen Hut und Windeln! " Jetzt war Hannes gefragt. Er konterte ebenfalls sofort:" Welcher Hut, wo ist er und wie viele Windeln?" Er erhielt ebenfalls gezielte Anweisungen und wollte sich auf den Weg machen, als ich ihm noch eines mit auf den Weg gab: " Nimm gleich 3 San Miguel mit!" Er nickte machte 2 Schritte und dann fiel es mir ein:" ich hatte heute ja Bier-frei!" ich korrigierte die Bestellung sofort und ging mit trauriger Mine zum Pool, wo mich Reini mit einem grinsen empfing.
Mittlerweile wurde es schon halb 2 und die Kinder machten ihr Mittagsschläfchen und ich konnte unseren kurzen Mallorca Video Zusammenschnitt online stellen (zu sehen bei Flickr; siehe Post zwischen Tag 2 und 3).
Am Nachmittag fuhren Cora und ich nach Cala Millor und bestellten um 80 Euro gegrilltes Faschiertes bei Burger King. In der Zwischenzeit pinkelten Simon, Lukas und Antonio das Wohnzimmer voll.
Wie erwartet war allen nach dem Abendessen schlecht. Jägermeister musste her.
Schlick Junior wollte nicht in seinem Zimmer schlafen und wurde kurzfristig samt Bett auf die Terrasse verfrachtet.
Unser v orletzter Abend neigte sich dem Ende zu und Reini und ich besprachen unseren Urlaub noch mal ausgiebig nach. Zu ausgiebig.
Gute Nacht.

Mittwoch, 2. September 2009


Tag 7
Zum siebenten Mal in Folge konnten wir gemeinsam frühstücken. Eigentlich unglaublich. Simon krabbelte quer über die Terrasse und hatte nachher übelste Drecksspuren auf den Knien und am Leiberl. Eigentlich hätten wir ihn so, mit einem Hut bewaffnet in die Fußgängerzone als Bettler hinsetzten können und er hätt uns sicher den Urlaub wieder reingespielt.
Nach dem Frühstück fuhren Team Kraigher und Team Rusitovic zum Strand. Die anderen zwei Familien blieben daheim am Pool.
Am Strand angekommen, stellten wir fest, dass wir die Ersten waren. Der Strand war menschenleer. Genial. Sebastian und Antonio spielten ein wenig im Wasser und hatten ihren Spaß. Um 10 bekam Basti sein Fläschen und machte ein Nickerchen. Antonio war nun auf sich allein gestellt und versuchte die Zeit mit Schaufel, Rächen und Kübel tot zu schlagen. Vergebens. Nach einer halben Stunde wurde es langweilig, da half nicht einmal mehr die Müllentsorgung. Nach mehrmaligem aufs Auto zeigen und „BRRM,BRRM!" wurde uns klar, dass der Zwerg Heim zu seinen Spielkompanen wollte. Also gut. Der Kinderwagen wurde gesattelt und wir spazierten heimwärts.
Dort angekommen, lief uns auch schon Lucas entgegen. Vor lauter Freude legte Antonio später auch noch eine Wurst zwischen die Liegen.
Später gab’s dann Mittagessen und Reini und Hannes machten sich auf den Weg zum Supermarkt.
Als ich von der Siesta erwachte, waren Alle wieder da. Reini und Hannes waren jedoch nicht wirklich erfolgreich beim Einkaufen. Scheinbar gibt’s keinen Sauerrahm auf Mallorca.
Am Nachmittag gab’s wieder Poolsession. Keine besonderen Vorkommnisse.
Zum Abendessen haben die Damen Schinken-Käse-Rahm Schiffchen aus dem Backofen. Scmackofatz!
Sebastian machte seine ersten Krabbelschritte. Die Kinder gingen auch bald schlafen, allerdings machten Simon und Antonio wieder Terror. Simon wurde kurzerhand ins Wagerl nach draußen ausquartiert und schlief gut. Antonio ließ sich dann nach etlichen Besuchen im Zimmer beruhigen.
Es folgten wieder etliche Flaschen vom weißen Rioja und a bissi Jägermeister zwecks Verdauung.
Hannes hatte wieder einen Fernsehabend vor sich und guckte sich unfreiwillig mit Simon TV Total an, der wollte nämlich um 3 nicht mehr schlafen.

Tag 6
Heute am Vormittag fuhren wir zum Strand von Cala Millor. Bereits bei der Hinfahrt kamen erste Zweifel auf, ob das hier wirklich das ist, was wir wollen. Eine Bar neben der anderen. Karaoke Pubs und deutsche Mampfbuden. Ballermann im Kleinformat. Der Strand an sich war recht schön mit feinem Sand. Allerdings machten uns die vielen Sonnenschirme Angst und wir entschieden uns wieder die Heimreise anzutreten. Team Kraigher blieb jedoch dort, da Sebastian ja eh nicht mobil ist und es daher egal ist, wie viele Leute rundherum sind.
Wir waren 5 Minuten später wieder an unserem Hausstrand angekommen und verbrachten den restlichen Vormittag auch dort. Die Zwutschgis bekamen ein Loch gebuddelt, welches mit Wasser gefüllt wurde und suhlten sich darin.
Zu Mittag fuhren wir wieder in die Finca und die kleinen schliefen relativ lang. Hannes und ich fuhren einkaufen, um genug Fleisch und Meeresfrüchte für die anstehende Grillerei zu haben. Außerdem war wieder einmal der Wein lala. Des Weiteren hatten Hannes und ich einstimmig beschlossen: „ Wir brauchen ein Au-Pair!"
Am Nachmittag gab’s wieder die obligate Poolsession.
Die Grillerei am Abend war ausgezeichnet. Fisch, Koteletts, Chorizos, Gambas und Folienkartofeln. Da jeder von uns ca. ½ Kilo zu sich nahm, war uns etwas übel. Nicht einmal der Jägermeister konnte helfen.
Lucas überprüfte bei jedem Auto den Luftdruck und Profiltiefe. Wird bestimmt mal ÖAMTC Ferialpraktikant.
Gegen 2030 Uhr brachten wir die G‘schroppen ins Bett und freuten uns auf ein Gläschen Wein.
Aber die G‘fraster hatten sich verbündet und so wurde einer nach dem anderen immer wieder munter. Außer Sebastian, aber der war ja auch bei der Besprechung am Vormittag nicht dabei.
Irgendwann schliefen die Kleinen jedoch tief und fest und wir kamen doch noch zu unserem Gläschen. Da wir jedoch alle müde waren, gingen wir recht zeitig schlafen.
Außer Hannes. Der war so munter, dass er sich seinen Junior schnappte und noch einen Richard Gere Film von 2 bis 4 schaute. Der arme Simon.

Sonntag, 30. August 2009

Tag 5
Am Vormittag fuhren wir zum Strand. Das Wetter war nicht der Heuler und wir kehrten zu Mittag wieder in die Finca zurück.
Die vier Musketiere machten sich dann wieder auf Nahrungssuche. Beim Supermarkt angekommen fanden wir heraus… es war Sonntag. Na toll. Daheim 4 hungrige Frauen und Kinder in der Finca, und wir sitzen wertlos in einem Blechkistl. Gottseidank hatte dann Herr L den rettenden Einfall: Ab zur Küste, dort gibt’s Hotels, und dort finden wir einen Greisler. Gesagt, getan, gefunden.
Alles eingekauft, Greisler leer geräumt und anschließend ein Krügerl gekippt. JCK und ich hatten wieder einmal Druck und leerten das Glas in unter 10 Sekunden. Herr L und Schlickobert ließen sich fast eine Minute Zeit. Wir mussten Heim, die Frauen warteten.
Daheim angekommen, wurden wir freundlich begrüßt. „Du bist ja angsoffn‘!" durften JCK und ich uns anhören. Hannes und Reini kamen ungeschoren davon. War ja auch kein Wunder. Sie sind älter und hatten sich außerdem 6 mal so viel Zeit gelassen mit dem Bier . Wir gaben unseren Frauen die zuvor besorgten Schokoherzen und alles war vergessen.
Es gab noch eine ausgiebige Poolsession, mit einigen Besuchen vom heiligem Michel.
Zum Abendessen gabs wieder überbackene Schinkennudeln und jede Menge weißen Rioja.
Tag 4
Es war heute morgen etwas bewölkt und deshalb beschlossen wir uns in den hiesigen Safaripark zu begeben. Frühstücken, packen und ab ins Auto. Wieder einmal war Dino Hirn JCK am Steuer und wir nahmen die erste Abzweigung falsch. No na. Egal 10 Minuten später waren wir angekommen. Die ersten paar Tiere waren ja harmlos, doch dann kamen die Affen. Wir hatten mindesten ein halbes Dutzend am Dach. An und für sich kein Problem, wenn diese blöden Primaten nicht sämtliche Dichtungen zerlegen würden. Seitenscheiben-, Windschutzscheiben- und Türdichtungen. Alles Im A-A (schön langsam finde ich Gefallen an der Baby Fäkalsprache).
Anschließend besuchten wir den Zoo. Also derartig kleine Raubtiergehege hab ich bei „ Das letzte Einhorn" gesehen. Eine absolute Frechheit. Wir waren im Nachhinein alle ein wenig betroffen, dass ganze auch noch zu unterstützen.
Dann trennten sich unsere Wege. Angie, Cora und ich gingen einkaufen und der Rest fuhr Heim.
In der Casa hat Antonio eine Runde Mythbusters gedreht und der Welt bewiesen, dass das Gerücht, das Kinder keine Würste in den Pool gebären schlicht und ergreifend falsch ist.
Ausserdem hat der kleine Schlick eine Runde Zungenbären verteilt. Mahlzeit. Der OF hat recht ghabt.
Am Abend gabs dann Risotto all frutti di mare bzw Risotta alla pollo. Ein Gaumenschmaus. Dazu gabs dann etliche Weisswein Flaschen vom vorhergehenden Einkauf. Leider waren die Flaschen leer bevor der Abend zu Ende war. Egal, es gab ja noch den Roten von der Familie Birk.
C Ya

Samstag, 29. August 2009


Tag 3
Nach der gestrigen Grillerei, war heute Ruhetag.
Am Vormittag waren wir alle am Strand. Den Kindern hat es super gefallen und sie hatten ihren Spaß. JCK packte der Trainingswahn und er fing an in der brütenden Mittagshitze seine Runden zu joggen. Rocky lässt grüßen.
Am Nachmittag waren wir alle am Pool. Antonio schwimmt alleine!
Die Zwerge spielten miteinander und fanden heraus, dass das Bewässern der Gartenflora auch mit Salzwasser aus dem Pool möglich ist.
Außerdem hat Simon uns gezeigt, daß Kleinkinder auch 3 mal hintereinander groß können. Und wir sprechen hier Größentechnisch nicht von mini Rostbratwürstln sondern eher von Käsekrainern oder Baby-Unterarmen. Beweise vom Mittelstuhl gibt’s auf Flickr.
Am Abend gab’s Kartoffelsalat und überbackene Schinken-Speck Nudeln. Mmmmmhhhhh.
Danach war Ice Age 3 dran, jedoch machten die Kleinen uns einen Strich durch die Rechnung.
Offenbar zu viele neue Eindrücke. Die Nachte sollte für ¾ der Belegschaft keine gute werden. Nur Lucas schlief gut.

Bilder auf flickr

http://www.flickr.com/photos/41936052@N03/

Freitag, 28. August 2009


Tag 2.
Heut ist nicht viel passiert.
Team Kraigher und Team Rusitovic suchten einen Strand und fanden zunächst einen lokalen namenlosen Strand, der mit alten Algenresten bedeckt, aber dennoch ok war. Antonio hat sich als Global 2000 Aktivist profiliert und ca 1683 Algen wieder ins Meer geworfen.
JCK erkundete die Umgebung und fand erfolgreich den Strand von Se Mejor, oder ähnlich. War echt sehr genial. Sandstrand, keine Leute und super Wetter. Antonio und Sebastian waren aus dem Häuschen.
Zurück beim Haus, schliessen wir uns Team Schlick und Team Herl an. Pool Time war angesagt.
Mit zahlreichen Besuchen bei San Miguel.
Am Abend gabs eine hervorragende Grilerei. Fisch, Calamari und sonstiges.
Zu später Stunde folgte noch a klane Unterhaltung mit dem Admiral, der scheinbar a fesselnde Party daheim am Laufen hatte.
Gute Nacht.

Donnerstag, 27. August 2009

AcTag 1
Roughly 8 Uhr Treffpunkt in Wien Schwechat.
Team Herl (Cora, Lukas und Reini), Team Schlick (Irene, Simon und Hannes), Team Kraigher (Angie, Sebastian und Hannes, in weiterer Folge JCK genannt) und Team Rusitovic (Leni, Antonio und Fuat(ich)) sind am Start.
Erstes Problem:
Check In. Team Rusitovic ist übergewichtig. Es wurde auf die junge Dame von alles Seiten eingeredet und schließlich hat sie dann eingesehen, dass es egal ist, ob man 3x 8 kg Handgepäck mitnimmt, oder extra 20 kg Gepäck aufgibt. Das Gewicht bleibt ja gleich.
Dann gings in Richtung Gate.
Antonio und Simon versuchten erfolglos einen Kaugummi Automaten zu plündern, während der Rest der Reisegruppe ein kleines Sektfrühstück zu sich nahm.
Im Flieger angekommen, mussten wir feststellen, daß die 70 jährige Sitznachbarin von Team Rusitovic, welche mit ihrer 95 Jahre alten Mutter im Flieger saß, ein höchst wertvolles und extrem heikles Stück in den Overhead Compartments verstaut hatte. Wie sonst, kann man sich erklären, dass die alte Schaßtrommel wie von der Tarantel gestochen die Irene, die gerade versucht ihr eigenes Handgepäck zu verstauen, anbrüllt: „ Mein Hut, mein Hut, hören sie auf! Mein Hut, mein Hut!!!" Aber Irene ließ sich nicht ablenken und verstaute ihren Koffer sorgfältig mit einem 5 Meilen abstand zum Strohhut.
Irgendwann schliefen dann alle Kinder ein , und die Eltern freuten sich.
Am Flughafen in Palma, gings zunächst zum Mäci, denn Antonio brauchte dringend Pommes.
Dann kamen wir zum Autovermietungsschalter. Recordcar.com Angeblich alleiniger Rekordhalter im „wie bearbeite ich Aufträge am langsamsten".
Vor uns war ein Pärchen, welche sich einen Smart ausgeborgt hatte und dann draufkam, dass ich Gepäck nicht hinein passte. Wie Smart. Nach 20 Minute Diskussion, ob nun Ford Ka, Fiat Tipo oder irgendeine eine andere Riesenrodel besser wäre, waren wir endlich dran. In der Zwischenzeit, ging Team Herl mit Ausnahme von Lukas der Nikotinsucht fronen und Reini ließ es sich nicht nehmen uns von der anderen Seite der Glasscheibe mit einem kühlen San Miguel in der Hand zu winken. Bastardo!
Naja, JCK und Hannes standen nun schon über 30 Minuten vor diesem Angestellten und nichts passierte. Es war dieser Autovermietung nicht möglich, 2 Autos mit einer Kreditkarte zu bezahlen. Egal, dezente 58 Minuten später hatten wir endlich unsere Kutschen, 2 x Vito bestellt, 1 x Ford Transit und 1 x Renault irgendwasmaster bekommen. Gratulation.
Ab zur Finka.
Gottseidank haben weder Navi noch Routenbeschreibung uns in die Finca gebracht. Ein kleiner Anruf beim Verwalter war notwendig und schon bekamen wir eine Eskorte.
Die Finca ist sehr groß und schön. Auch die Zimmerzuweisung lief wider Erwarten blutlos.
Alle hatten Hunger und Durst, also musste Nahrung her.
Die 4 Kreuzritter (Hannas, Reini, JCK und Fuat) machten sich auf den Weg in eine benachbarte Ortschaft, denn da gab es laut Auskunft des Vermieters einen großen Supermarkt mit toller Fischtheke.
Hätten wir gewusst, dass das ganze ca 30 Minuten mit dem Auto entfernt ist, wären wir in die andere Richtung gefahren.
Frauen und Kinder hatten inzwischen schon den Pool okkupiert.
In dem lustigen Hypermercado (nicht zu verwechseln mit Hippodrom) , welches von außen aussieht wie der kleinste Billa von hier bis Nebraska, jedoch sich nach betreten plötzlich in unendliche Weiten expandiert, marschierten wir schnurstracks zu den Windeln. Nein, nicht zu Bier, Wein und Jägermeister, sondern zu den Windeln. Zeiten ändern sich. Von außen betrachtet muss das ein sehr witziges Schauspiel gewesen sein. 4 junge Männer, jeder mit einem Einkaufswagen bewaffnet, schlendern fast 110 Minuten durch die Gänge und rufen Sachen wie:"„Hast du schon Gurken? Was ist mit Karotten? Brokkoli hab ich schon. Kaffee?"
Wie gesagt, 4 volle Einkaufswägen, 110 Minuten und 470 Euro später wars geschafft. Einkauf erledigt. Vorerst.
Die Heimreise war auch sehr nett. Dauer: ca 45 statt 30 Minuten, da unser Fahrer und Reisegruppenleiter JCK den Orientierungssinn, eines schwerkranken Alzheimer Patienten hat und wir uns verfahren haben. Das ganze brachte etwas Unruhe in die Sache, weil wir unseren 3 Stunden Trip daheim erklären mussten und jede weitere verlorene Minute uns noch weiter ins AA(das Wort mit SCH darf ich nicht mehr sagen) führte."Die glauben sicher, wir waren beim Wirtn." , war der einheitliche Gedanke. Navi sei Dank kamen wir doch in der Finca an und unsere tollen Frauen glaubten uns.
JCK und ich bereiteten Pasta vor. 1x Tonno, 1 x Bolognese. Keine Bauchkrämpfe, also kanns nicht so schlimm gewesen sein.
Das Essen war schnell verputzt, die Kinder im Bett verstaut und der Rotwein (großen Dank an die Familie Birk) geöffnet.
So sieht Urlaub aus
C u tomorrow