AcTag 1
Roughly 8 Uhr Treffpunkt in Wien Schwechat.
Team Herl (Cora, Lukas und Reini), Team Schlick (Irene, Simon und Hannes), Team Kraigher (Angie, Sebastian und Hannes, in weiterer Folge JCK genannt) und Team Rusitovic (Leni, Antonio und Fuat(ich)) sind am Start.
Erstes Problem:
Check In. Team Rusitovic ist übergewichtig. Es wurde auf die junge Dame von alles Seiten eingeredet und schließlich hat sie dann eingesehen, dass es egal ist, ob man 3x 8 kg Handgepäck mitnimmt, oder extra 20 kg Gepäck aufgibt. Das Gewicht bleibt ja gleich.
Dann gings in Richtung Gate.
Antonio und Simon versuchten erfolglos einen Kaugummi Automaten zu plündern, während der Rest der Reisegruppe ein kleines Sektfrühstück zu sich nahm.
Im Flieger angekommen, mussten wir feststellen, daß die 70 jährige Sitznachbarin von Team Rusitovic, welche mit ihrer 95 Jahre alten Mutter im Flieger saß, ein höchst wertvolles und extrem heikles Stück in den Overhead Compartments verstaut hatte. Wie sonst, kann man sich erklären, dass die alte Schaßtrommel wie von der Tarantel gestochen die Irene, die gerade versucht ihr eigenes Handgepäck zu verstauen, anbrüllt: „ Mein Hut, mein Hut, hören sie auf! Mein Hut, mein Hut!!!" Aber Irene ließ sich nicht ablenken und verstaute ihren Koffer sorgfältig mit einem 5 Meilen abstand zum Strohhut.
Irgendwann schliefen dann alle Kinder ein , und die Eltern freuten sich.
Am Flughafen in Palma, gings zunächst zum Mäci, denn Antonio brauchte dringend Pommes.
Dann kamen wir zum Autovermietungsschalter. Recordcar.com Angeblich alleiniger Rekordhalter im „wie bearbeite ich Aufträge am langsamsten".
Vor uns war ein Pärchen, welche sich einen Smart ausgeborgt hatte und dann draufkam, dass ich Gepäck nicht hinein passte. Wie Smart. Nach 20 Minute Diskussion, ob nun Ford Ka, Fiat Tipo oder irgendeine eine andere Riesenrodel besser wäre, waren wir endlich dran. In der Zwischenzeit, ging Team Herl mit Ausnahme von Lukas der Nikotinsucht fronen und Reini ließ es sich nicht nehmen uns von der anderen Seite der Glasscheibe mit einem kühlen San Miguel in der Hand zu winken. Bastardo!
Naja, JCK und Hannes standen nun schon über 30 Minuten vor diesem Angestellten und nichts passierte. Es war dieser Autovermietung nicht möglich, 2 Autos mit einer Kreditkarte zu bezahlen. Egal, dezente 58 Minuten später hatten wir endlich unsere Kutschen, 2 x Vito bestellt, 1 x Ford Transit und 1 x Renault irgendwasmaster bekommen. Gratulation.
Ab zur Finka.
Gottseidank haben weder Navi noch Routenbeschreibung uns in die Finca gebracht. Ein kleiner Anruf beim Verwalter war notwendig und schon bekamen wir eine Eskorte.
Die Finca ist sehr groß und schön. Auch die Zimmerzuweisung lief wider Erwarten blutlos.
Alle hatten Hunger und Durst, also musste Nahrung her.
Die 4 Kreuzritter (Hannas, Reini, JCK und Fuat) machten sich auf den Weg in eine benachbarte Ortschaft, denn da gab es laut Auskunft des Vermieters einen großen Supermarkt mit toller Fischtheke.
Hätten wir gewusst, dass das ganze ca 30 Minuten mit dem Auto entfernt ist, wären wir in die andere Richtung gefahren.
Frauen und Kinder hatten inzwischen schon den Pool okkupiert.
In dem lustigen Hypermercado (nicht zu verwechseln mit Hippodrom) , welches von außen aussieht wie der kleinste Billa von hier bis Nebraska, jedoch sich nach betreten plötzlich in unendliche Weiten expandiert, marschierten wir schnurstracks zu den Windeln. Nein, nicht zu Bier, Wein und Jägermeister, sondern zu den Windeln. Zeiten ändern sich. Von außen betrachtet muss das ein sehr witziges Schauspiel gewesen sein. 4 junge Männer, jeder mit einem Einkaufswagen bewaffnet, schlendern fast 110 Minuten durch die Gänge und rufen Sachen wie:"„Hast du schon Gurken? Was ist mit Karotten? Brokkoli hab ich schon. Kaffee?"
Wie gesagt, 4 volle Einkaufswägen, 110 Minuten und 470 Euro später wars geschafft. Einkauf erledigt. Vorerst.
Die Heimreise war auch sehr nett. Dauer: ca 45 statt 30 Minuten, da unser Fahrer und Reisegruppenleiter JCK den Orientierungssinn, eines schwerkranken Alzheimer Patienten hat und wir uns verfahren haben. Das ganze brachte etwas Unruhe in die Sache, weil wir unseren 3 Stunden Trip daheim erklären mussten und jede weitere verlorene Minute uns noch weiter ins AA(das Wort mit SCH darf ich nicht mehr sagen) führte."Die glauben sicher, wir waren beim Wirtn." , war der einheitliche Gedanke. Navi sei Dank kamen wir doch in der Finca an und unsere tollen Frauen glaubten uns.
JCK und ich bereiteten Pasta vor. 1x Tonno, 1 x Bolognese. Keine Bauchkrämpfe, also kanns nicht so schlimm gewesen sein.
Das Essen war schnell verputzt, die Kinder im Bett verstaut und der Rotwein (großen Dank an die Familie Birk) geöffnet.
So sieht Urlaub aus
C u tomorrow
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AntwortenLöschenFuat + bloggen = I'm lovin' it!
AntwortenLöschenViel Spaß noch in Espana und bitte noch viiiel berichten!
Ganz liebe Grüße an Leni+Antonio (unbekannterweise auch an den Rest der Bande)
Andrea